Meine Kommentare zum Bloggen selbst

Gestern hab ich den zweiten Blog gestartet. Das war gar nicht so leicht, denn ich dachte, ich klick bloss ein Symbol an und fertig. Nee, und dann stell ich fest, dass ich zwischen den beiden Blogs hin und her springen kann, wie praktisch ist das denn?!

Wozu brauch ich zwei Blogs? Tja, ich muss an einem demonstieren, wie man das macht, was ich schon gelernt habe. Das ist nicht so ganz leicht. Aber dank A. Kalt hab ich ja auch noch einiges dazu gelernt. 🙂 Danke an dieser Stelle.

Lg

Scarlett

Ein TAG in den Ferien,

Ruhe hab ich nachgeholt, Pause hab ich gehabt, nun werde ich mich wieder mit weltlichen Dingen befassen. 🙂 Vor ein paar Tagen hat es verblüffend viele Aufrufe gegeben, ein Grund dafür, war bei der mangelnden Pflege gar nicht zu finden. So ein Blog braucht Pflege wie ein Haustier oder eine Pflanze, anders als ein Notizbuch. Das erfährt doch nur Behandlung, wenn sich im Gehirn was tut.

Mein papierernes Notizbuch erhielt eine Liste von Inventar fürs Zelten. Würde ich sowas hier verewigen, dann hätte es doch etwas von Datenmüll, denn wem nützt eine Liste dieser Art. Andererseits, würde ich eines Tages berühmt, würde man mithilfe einer solchen LIste mein Privatleben analysieren können und in Bezug zu meinem Denken setzen. Wenn ich mich schon heute bedeutend und berühmt fühle, weil ich überhaupt ein Blog für die Öffentlichkeit schreibe – sei es auch ein öffentliches Notizbuch -, dann macht auch diese Liste einen Sinn. Und da fallen mir all die Seiten ein, Bloggs von Usern, die sich vielleicht für berühmt und wichtig halten und ihren Datenmüll mit anderen teilen wollen, ohne dass es noch ein Echo gibt, weil jeder gehört werden will.

Damit bleibt es bei einem Notizbuch aus Papier und einem virtuellen Gedankenarbeitsbuch. 🙂

Liebe Grüße aus der Freiheit

Scarlett

Moin,

momentan hinke ich ganz schön nach. Ich komme zwar vom Schreibtisch nicht mehr weg, aber nicht, weil ich meine Gedanken sortieren könnte.

Die Ferien rücken näher, dann bin ich wieder da.

Bis bald

Scarlett

Hallo Beileser,

oft hab ich das Gefühl, ich schreibe dies alles eigentlich für mich persönlich, wie ein öffentliches Arbeitstagebuch. Doch dadurch, dass vielleicht andere hier in den Zeilen stöbern könnten, beherrsche ich mich und erkläre meine Ideen, breite mich aus, wo ich sonst nur Stichworte hinkritzeln würde.

Arbeitstagebücher habe ich schon immer gehabt, weil ich eigentlich nicht geordnet schreibe. In all den vielen Kladden schlummern sowohl Telefonkritzeleien, Gesprächsnotizen wie auch griffige Ideen. Wenn ich darin blättere, dann ist das hingeworfene Gedicht mir immer noch genug wert, auch die Rückseite mit der Packliste für den Urlaub aufzubewahren. Keine Systematik. Ich will das nach meinem Tod nicht durchwühlen wollen. 🙂 Teilweise war nach Jahren das eine halbe Buch noch leer, so dass es mit Inhalten aus einer ganz anderen Entwicklungsphase zusammengepfercht wurde. Ob es den Ideen, den Textstücken, den Fragmenten schadet? Keine Ahnung.

Wieso hab ich die alten Dinger noch? An manchen Romanen arbeite ich noch immer und würde sie gerne fertigstellen, manchmal sind Figurenskizzen, Verlaufsplane oder Ortsbeschreibungen, Zeitrecherchen oder Zusatzinfos enthalten. Mir fehlt die Zeit, das alles zu ordnen. Da die Ordnung das halbe Leben ist, ich mit 50 wie Astrid Lindgreen  meine zweite Lebenshälfte mit Schreiben verbringen wollte, passt das ja alles wunderbar zusammen.

Und da seh ich Felix‘ Beitrag über die Schultasche, die sich alles merkt. Ja. Bald wird es noch einfacher sein, Informationen elektronisch zu archivieren, dann kann ich alles einscannen, lasse die Geburtstagspartylisten raus und verstaue alle meine Kladden, Arbeitsbücher, Molesquine und sonstige Tagebücher in einer großen Holzkiste, die ich irgendwo im Erdreich verbuddele.

Wieso?

Meint ihr, ich möchte mitbekommen – wenn ich tot bin 😉 – dass sich irgendwelche gelehrten Köpfe darüber Gedanken machen, wie ich mich über die Gelehrten amüsierte, die NIetzsches NOtiz „Ich habe meinen Regenschirm vergessen“  interpretierten?! Nee, keine Regenschirme in meinem NAchklang, auch wenn es vielleicht keinen gibt, aber Privates sollte nicht mit Öffentliches vermengt werden!

Vielleicht ersetzt dieser Blog oder der nächste meine Liebe zu den Kladden irgendwann wirklich vollständig. Immerhin hab ich schon ein Handy, dem ich meine Handschrift aufnötigen kann. 🙂

Bis bald

Scarlett

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Liebe Leute,

jetzt hab ich ein paar mal was geschrieben. Kommentare bekomme ich eher privat, aber vielleicht ändert sich das ja noch. Es ist schon eine Menge Zeit, die dieses Medium beansprucht, bis ich da so richtige durchblicke. Ich weiß nicht, wie oft ich schon das aussehen verändert habe, aber so langsam sieht es nach einem interessanten Blog aus.

Mein Blogseepferdchen hab ich also schon.

Freischwimmer mach ich, indem ich Bilder, Tabellen und Hörstückchen integrieren lerne. Puh, dafür hab ich noch keine Muskeln.

Sagt mir ruhig, was ihr von diesem Aufbau haltet und ob ich mein Seepferdchen auf den Bildschirm kleben darf.

Bis bald

Scarlett

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