Medieneinsatz im Unterricht – neue Medien im Unterricht

Eine ganz gewöhnliche Deutschstunde: Erarbeitung eines Textes. Was steckt drin in dem Text? Wie lassen sich die Informationen so anordnen, dass ich darauf zurückgreifen kann?
Wir begannen mit einer Tabelle und haben in dieser thematisch sortiert, worüber der Inhalt des Textes informiert. Gesammelt wurde auf der Folie, weil wir das sicher noch brauchen – dachte ich. Und natürlich wurden wir nicht fertig. Der Rest war dann eine Wochenplanaufgabe. Nach einer Woche hatten die wenigsten genau das eine Blatt, auf dem sie die Tabelle abgeschrieben und weitergeführt hatten. Der OHP streikte auch. Also musste ich die Tafel vollschreiben, deren Platz war endlich. Ich war darüber sehr verärgert und dachte an das ADZ-NRW-Wochenende, als Gibro dachte, dass doch jedem auffallen müsse, dass siche eine Tafel als Sammelmedium schlecht eignet.
In einer anderen Klasse wollte ich aus Fabeln Geschichten schreiben lassen, die die Gefühle und Gedanken der Tiere zu den jeweiligen Situationen zeigen. Dazu sollten sie in die Rolle eines Tieres schlüpfen und die gleiche Geschichte aus seiner Sicht schreiben.
„Versteh ich nicht. Wo kommen da denn die Gefühle hin?“
„Wieso Handlungsschritte? Gibt es die nicht nur in Sagen?“
„Wieso schreiben Sie den oben an der Tafel weiter?“
Wie aber nimmt man an der Tafel einen Text auseinander, um einen anderen dazwischen zu schieben? Am Smardboard könnte ich dem Schüler zeigen, was die einzelnen Handlungsschritte sind, wo da Gedanken und Gefühle gezeigt bzw. geschrieben werden können, was ein Wendepunkt ist und was passiert, wenn ich einen ganz anderen einfüge. Ich selbst hab das doch auch nicht in der Schulzeit verstanden, wenn der Lehrer was von Wendepunkten erzählt hat. Verstanden hab ich das erst, als ich selbst in meine Geschichten Wendepunkte eingefügt habe. Mir hat das ja auch keiner zeigen können. *grumpf

Dann traf ich im Lehrerzimmer auch noch auf einen Kollegen, der erzählte davon, was für eine tolle Ausstattung an seiner letzten Schule vorhanden war. Ich wollte das gar nicht hören.

Mein Hoffnungsschimmer: Ein DVD-Rekorder mit USB-Stick, den ich in den Klassenschrank einsperren kann (samt CD-Player der Englischlehrerin), ein Handy, mit dem ich im Netz recherchieren kann und einen Beamer für den Jahrgang, mit dem ich das dann vom Laptop zeigen kann. Problem: das Netbook ist zu langsam, der Beamer ist vom Jahrgang nicht gekauft und …

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