Kritische Auseinandersetzung mit den Medien, die die Welt für uns interpretieren.

Die Richtlinien für die Unterrichtsinhalte sind unhaltbar veraltet, doch gerade in der Oberstufe und in den Klasse 9 und 10 ist der geschulte Umgang mit Medien wie dem Internet, den Fernsehsendungen und allen anderen Bereichen moderner Technik unablässig für den Beruf und für das moderne Leben. So bleiben zurzeit nur kleine Nischen, in denen die Schüler auf das Leben nach der Schule vorbereitet werden können?

Eine Nische ist sicherlich noch der 11. Jahrgang, bevor es um die Anrechnung der Einzelergebnisse für das Abitur geht. Diese Nische will ich in diesem Durchgang mit einer Multimediareihe ausnutzen. Folgende Überlegungen sind dazu gekommen:

Als kritische Ausgangsquelle gucken wir den Dokumentarfilm „Bowling for Columbine“. Auf den ersten Blick ist die Frage, was die Schulamokläufe mit den Medien zu tun haben. Diese Dokumentation wirft die interessante These auf, dass statt die bisherigen Sündenböcke in Gewaltfilmen, Gewaltcomputerspielen und in den zerrütteten Familien zu suchen, sie vermutlich in der Darstellung der Welt durch die Medien und durch die Politik zu finden sind. Der Grund liegt – so die These – in der Angst vor allen möglichen Ereignissen und in deren wirtschaftlichen sowie politischen Nutzbarkeit. Dann wäre das Thema die Untersuchung dieser These. Dazu lassen sich interessante Teilaspekte finden:

  • „Wag the dog“ – oder Wie lassen sich Nachrichten manipulieren?
  • Welchen Einfluss haben die unterschiedlichen Medien auf unsere Wahrnehmung? Stichwort: Leitmedienwechsel (finde das Thema sehr spannend), NIcht-Nicht-Kommunikation und Nicht-Nicht-Interpretation
  • Welchen Einfluss haben wir auf die Welt und die Wahrnehmung der Welt? Stichwort: Revolution Information, und eine Anbindung an die gegenwärtige Politik an s21, Präsidentschaftswahl

Diese Dokumentation bietet an sich so viele Verknüpfungsmomente, wie zum Beispiel durch das Interview mit Marilyn Manson, dessen Musik als Auslöser für den Amoklauf ausgewiesen und verurteilt wurde, mit dem Film „Footloose„; damit verbliebe man bei der Nutzung unterschiedlicher Medien.

Anschließend liesse sich die Diskussion dadurch vertiefen, dass eine weitere Dokumentation in den Handel kam, die den Regisseur von „Bowling for columbine“ als Amerikahasser (Michael Moore hates america) entlarven will, da damit wieder die vorherigen Informationen in Frage gestellt werden.

Dann bleibt am Ende die sehr philosophische Diskussion: Was kann ich mit Gewissheit wissen?

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